Dezember 28

File Sharing – wir teilen Office Dokumente

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Jeder hat sich selbst oder jemand anderen schon einmal Bilder oder Office Dokumente per E-Mail oder WhatsApp zugeschickt. Das kann man machen – man sollte aber wissen: Dafür wurden diese Dienste ursprünglich nicht erfunden. Die richtige Verfahrensweise wäre das File Sharing. Früher kopierte man die Dateien auf einen Datenträger (Diskette, Stick,…) und trug diese zu dem Gerät, auf dem aufgespielt werden sollte – Fertig war das Turnschuh Netzwerk.

Viel reizvoller ist doch dagegen das Heim- oder Office-Netzwerk. Nur hat dieses seine Tücken. Welche Übertragung wählt man? Wie spielen die einzelnen Geräte zusammen? Jede Platform ob Windows, Apple, Linux, Android, Crome hat seine Eigenarten. Teilen wir doch die Übertragung nach den Wegen für das File Sharing ein.

Das Turnshuhnetzwerk ist aus der Mode gekommen und so widmen wir uns zuerst dem

File Sharing mittels USB-Kabel

Ein Android-Gerät verhält sich, wenn man es per USB-Kabel z.B. mit einem PC verbindet, neutral. Es nimmt Strom an und gibt keine Daten heraus. In den USB-Optionen besteht die Möglichkeit, das Verhalten zu beeinflussen. Linux und Windows greifen einfach zu. Die Apple Geräte brauchen die App “Android File Transfer”.

Bluetooth

Dazu müssen sowohl Sender als auch Empfänger diese Übertragung erlauben. Sie müssen in den jeweiligen Blue-tooth-Einstellungen, die es auf allen Plattformen gibt, eingestellt werden. Zusätzlich müssen die Nutzer beider Seiten in die Übertragung einwilligen. Da dieser Übertragungsweg sehr langsam ist, kann es eine Weile dauern, bis die Nachfrage zur Übertragungserlaubnis erteilt wird.

Bei macOS muss Bluetooth für das Empfangen von Dateien in den Systemeinstellungen aktiviert sein. Linux Mint benötigt das Paket “obexftp”. Bei Windows genügt es, wenn man unter Windows – Einstellungen Bluetooth einschaltet. iOS kann Bluetooth für den Dateitransfer nicht nutzen. Dafür eignet sich macOS als Datenquelle und kann Dateien versenden. Sie müssen dazu die beiden Geräte koppeln . Einen Dateimanagerzugriff auf ein mit macOS gekoppeltes Gerät funktioniert nicht.

Windows beherrscht Bluetoth zum Senden und Empfangen von Dateien.



WiFi Direct

Android-Geräte können Dateien untereinander und an Chrome-OS-Geräte auch per WLAN senden. Genauer gesagt ist das ein Peer-to-Peer-WLAN-Modus, der in den Einstellungen eingeschalten werden kann. Im Play Store findet sich noch einige Software, die WiFi Direct nutzt. Leider ist die Überwindung der Plattformschranken auf diesem Weg etwas kompliziert.

AirDrop

Apple hatte viele Jahre eine eigene Welt erschaffen, die Plattformfremde Geräte ausgeschlossen hat. Wenn man ein iPhone an einen Windows-PC steckt, bekommt man inzwischen die Fotos auch ohne iTunes herunter, Musik, Videos oder Dateien sind aber nach wie vor eingesperrt. Mittels AirDrop empfangen neuere Apple-Geräte nun Dateien von anderen Geräten, wenn man es in der Konfiguration zulässt und wenn es bekannte Kontakte sind.

File Sharing mit SMB (Service Message Block)

Wenn Sie eine stabile und dauerhafte Verbindung brauchen, sollten Sie mit SMB-Freigaben arbeiten auch Commen Internet File System (CIFS) genannt. Es ist ein typisches Client-Server-Verfahren: der Server stellt Freigaben bereit, der Client holt sie ab. Der Grundgedanke dieses Systems beruht darauf, daß hinter jeden Client eine Person steckt. Für diese ist auf dem Server oder der darüber liegenden Instanz (Domäne) ein Name und ein Passwort hinterlegt. Dateien, die ein Client anlegt, gehören diesem Nutzer. Zusätzlich hat das Dateisystem auf dem Server noch Rechte (lesen, schreiben, ausführen). Es genügt also nicht, dass ein Benutzerkonto Zugriff auf eine Freigabe erhält, auch die Rechte im Dateisystem hinter der Freigabe müssen passen. Windows, Linux und MacOS arbeiten bei der Übertragung des Nutzernamens, des Clientnamens und der Verschlüsselung unterschiedlich. Hier merkt man den Nutzen eines NAS (Network Atteched Service). Sie verbergen die Vergabe der Rechte, die Freigaben und die Verschlüsselung hinter einer Web-Oberfläche.




Cloud Dienste

Wer selbst keinen eigenen Server betreiben möchte, kann auch auf die unzähligen Clouddienste zurück greifen. Dropbox, Microsoft One Drive, iCloud usw. bieten Ihre Dienste weltweit an. Statt auf eine Festplatte oder anderem Medium sollen die Fotos online gespeichert und für andere zugänglich gemacht werden. Grundlage bei allen ist die Bereitstellung von Speicher ohne selbst das Medium zu besitzen. Sie mieten und können je nach Anwendung, Speichergöße, Sicherung und Betriebskosten (klimatisierter Serverraum, Netzwerk, Intermnetanschluß, Administration) die Kosten kontrollieren.

Was die Cloud beliebt macht: Anwender sind unabhängig von physischen Medien, sie können zu jeder Tag- und Nachtzeit auf die Daten ortsunabhängig zugreifen, auch mit Smartphone oder Tablet und Sie brauchen keine IT-Abteilung einstellen, ausbilden oder beauftragen.

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